Bavaria Makes e.V.
Freisinger Landstr. 52
85748 Garching b. München
Vertreten durch:
Prof. Dr. Peter Mayr
Präsident Bavaria Makes e.V.
E-Mail: info@bavariamakes.de
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Wir sind nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Die FIT AG aus Lupburg in der Oberpfalz ist als Pionier mit rund 25 Jahren Erfahrung einer der erfahrensten Industriepartner der additiven Fertigung. Das Unternehmen deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab – von additivem Design und Konstruktion über die Fertigung von Prototypen, Produktionshilfsmitteln, Ersatzteilen und Serienbauteilen bis zur Nachbearbeitung. Ergänzt wird das Portfolio durch konventionelle Verfahren wie CNC-Fräsen, Spritzguss und Vakuumguss sowie durch Beratung und Schulung.
Die Solukon Maschinenbau GmbH aus Augsburg ist Pionier und Marktführer für die automatisierte Pulverentfernung in der additiven Fertigung. Grundlage ist die Smart Powder Recuperation Technologie SPR: Durch programmierbare Bauteilrotation und gezielte Schwingungsanregung wird Pulver auch aus komplexen Innenstrukturen zuverlässig entfernt. Die Systeme sind mit gängigen LPBF-Anlagen kompatibel und lassen sich für reaktive Werkstoffe inertisieren.
Die Technische Hochschule Deggendorf forscht an mehreren Technologiecampus-Standorten zur additiven Fertigung. Am Campus Parsberg-Lupburg entstand mit dem SAAM-Verfahren ein Ansatz für den Metalldruck sehr großer Bauteile, am Campus Cham liegt der Schwerpunkt auf additiver Fertigung, Automatisierung und KI-gestützter Bildverarbeitung. Hinzu kommen Arbeiten zu Kunststofftechnik und Sensorik.
Die Universität der Bundeswehr München forscht in Neubiberg unter anderem zu Werkstoffen, Fertigungstechnik und Strukturmechanik additiv gefertigter Bauteile. Anwendungsschwerpunkte liegen in Luft- und Raumfahrt, Mobilität sowie sicherheitsrelevanten Technologien.
Die Technische Hochschule Rosenheim forscht anwendungsnah zu Kunststofftechnik, Werkstoffen und Fertigungsverfahren. In der additiven Fertigung liegt der Fokus auf der Qualifizierung von Materialien und Prozessen sowie auf dem Transfer in mittelständische Unternehmen.
pro-beam ist auf Elektronenstrahltechnologie spezialisiert und deckt Anlagenbau wie Lohnfertigung ab. Neben dem Elektronenstrahlschweißen arbeitet das Unternehmen an additiven Verfahren im Vakuum, die sich durch hohe Aufbauraten und die Verarbeitung reaktiver Werkstoffe auszeichnen.
KRONOS Mechatronics entwickelt modulare 5-Achs-Anlagen für den 3D-Druck funktionaler Elektronik. Struktureller Aufbau, Leiterbahndruck und Bestückung lassen sich in einem System kombinieren, sodass mechatronisch integrierte Produkte in einem durchgängigen Prozess entstehen.
Das Bayerische Laserzentrum in Erlangen forscht an laserbasierten Fertigungsverfahren, darunter Laser-Strahlschmelzen und Laserauftragschweißen. Das Institut arbeitet anwendungsnah mit Unternehmen zusammen und unterstützt bei Verfahrensauswahl, Prozessentwicklung und Qualifizierung.
Die TUM Venture Labs sind eine gemeinsame Initiative von TU München und UnternehmerTUM und begleiten technologieorientierte Ausgründungen. Im Bereich der additiven Fertigung unterstützen sie über hundert Start-ups und forschende Gründerteams auf dem Weg von der Idee zum tragfähigen Geschäftsmodell.
JEOL entwickelt Elektronenmikroskope, Analysegeräte und Elektronenstrahlanlagen und bringt damit Kompetenz sowohl in der Bauteilcharakterisierung als auch im Elektronenstrahlschmelzen ein. Die Systeme unterstützen Anwender bei Gefügeanalyse, Pulvercharakterisierung und Qualitätssicherung.
Das Institut für Produktion und Informatik der Hochschule Kempten verbindet Fertigungstechnik mit Digitalisierung und Datenverarbeitung. In der additiven Fertigung stehen Prozessüberwachung, Automatisierung und die Qualifizierung von Verfahren für den Mittelstand im Vordergrund.
Das Fraunhofer IPA forscht an Produktionstechnik und Automatisierung und betreibt in Bayreuth die Projektgruppe Prozessinnovation. Schwerpunkte sind additive Fertigung, smarte Produktion und Produktionsoptimierung – von der Verfahrensauswahl bis zur Integration in bestehende Prozessketten.
AM Solutions, eine Marke der Rösler-Gruppe, entwickelt Anlagen und Prozesse für die Nachbearbeitung additiv gefertigter Bauteile. Das Spektrum reicht vom Entpulvern über Gleitschliff und Strahlen bis zum chemischen Glätten und schließt damit eine der kritischen Lücken in der AM-Prozesskette.
Das Münchner Start-up Kyrall entwickelt einen KI-gestützten Design-Agenten, der aus einer Beschreibung fertigungsfähige, vollständig parametrische 3D-Modelle erzeugt. Ziel ist es, den Konstruktionsprozess für funktionale Bauteile deutlich zu beschleunigen und direkt an bestehende CAD-Systeme anzubinden.
Die FAU Erlangen-Nürnberg forscht an mehreren Lehrstühlen zur additiven Fertigung, unter anderem zum Elektronenstrahlschmelzen metallischer Werkstoffe. Die enge Verbindung von Werkstoffkunde, Fertigungstechnik und Prozesssimulation macht die Universität zu einem wichtigen Partner für Industrieprojekte.
Die 3D Masterparts GmbH aus Lenting fertigt komplexe Bauteile technologieoffen im 3D-Druck und auf 5-Achs-CNC-Fräszentren. Neben der reinen Fertigung übernimmt das Unternehmen Machbarkeitsanalysen, technische Beratung, Nachbearbeitung und Montage bis hin zur kompletten Baugruppe.
Die Liebherr-Gruppe setzt additive Fertigung insbesondere in der Luftfahrtsparte in Lindenberg ein und hat als einer der ersten Zulieferer additiv gefertigte Bauteile für Flugzeuge zugelassen. Hinzu kommen Anwendungen in Hydraulik, Antriebstechnik und Ersatzteilversorgung im Maschinenbau.
Das SKZ in Würzburg ist eines der führenden Kunststoffinstitute Europas und deckt Forschung, Prüfung, Zertifizierung und Weiterbildung ab. Im Bereich der additiven Fertigung arbeitet das SKZ an Materialentwicklung, Prozessqualifizierung und der Bewertung von Bauteileigenschaften.
Die Qualified AM GmbH aus Wielenbach hat einen standardisierten Qualifizierungsrahmen für die additive Fertigung entwickelt. Das QAM-System unterstützt Hersteller dabei, Anlagen, Werkstoffe und Prozessparameter nach der Normenreihe ISO/ASTM 529XX abzusichern und damit den Zugang zu regulierten Branchen wie Halbleiter, Luftfahrt, Medizintechnik und Energie zu öffnen.
Die Neue Materialien Bayreuth GmbH ist ein anwendungsnahes Forschungsinstitut für Werkstoff- und Verfahrenstechnik. Mit einer eigenen SLS-Demofabrik treibt sie die Digitalisierung und Automatisierung des industriellen 3D-Drucks voran und unterstützt Unternehmen bei Prozessoptimierung und Materialentwicklung.
Die Neue Materialien Fürth GmbH forscht an Leichtbauwerkstoffen, Metallen und Verarbeitungsverfahren im industrienahen Maßstab. Für die additive Fertigung stehen Anlagen und Prüftechnik zur Verfügung, mit denen Prozesse bis zur Serienreife entwickelt und abgesichert werden.
headmade materials aus Unterfranken hat mit Cold Metal Fusion ein Verfahren entwickelt, das den Metall-3D-Druck über etablierte Polymer-Sinteranlagen ermöglicht. Der Ansatz verbindet niedrige Anlagenkosten mit hoher Produktivität und eröffnet der Metallfertigung neue Stückzahlbereiche.
The Exploration Company mit Sitz im Großraum München entwickelt die wiederverwendbare Raumkapsel Nyx für Versorgungsflüge zu Raumstationen. Additive Fertigung spielt bei Antriebskomponenten und Strukturbauteilen eine zentrale Rolle, weil sie kurze Entwicklungszyklen und komplexe Geometrien ermöglicht.
ExOne mit Standort in Gersthofen ist Anbieter von Binder-Jetting-Anlagen für Sand und Metall. Das patentierte Verfahren erlaubt den Druck von Gussformen und Kernen für den Gießereimarkt ebenso wie die Fertigung von Metall- und Keramikbauteilen aus Werkstoffen, die sich im Laser-Sinter-Prozess nicht verarbeiten lassen.
nebumind entwickelt eine Softwareplattform, die Maschinen- und Prozessdaten aus der Fertigung zu digitalen Produktzwillingen zusammenführt. Anwender erkennen damit Qualitätsabweichungen ortsgenau am Bauteil und können Prozesse gezielt stabilisieren – gerade beim Hochlauf additiver Serienfertigung.
Die Universität Bayreuth forscht an Werkstoffen, Verfahren und Konstruktionsmethoden der additiven Fertigung, unter anderem in der Polymer- und Metallverarbeitung. Enge Verbindungen zu regionalen Forschungseinrichtungen und Unternehmen sorgen für einen schnellen Transfer in die industrielle Anwendung.
Schaeffler setzt additive Fertigung für Prototypen, Werkzeuge und Serienbauteile in Antriebstechnik, Lagerungen und Sondermaschinenbau ein. Das Unternehmen bringt Erfahrung in der industriellen Skalierung additiver Prozesse und in der Integration in bestehende Fertigungslinien ein.
Das Technologietransferzentrum Oberfranken der Hochschule Coburg arbeitet in Lichtenfels am Thema Digitale Intelligenz in der additiven Fertigung. Im Fokus stehen datengetriebene Prozessüberwachung, Automatisierung und der Transfer additiver Verfahren in mittelständische Unternehmen der Region.
KSB ist einer der weltweit führenden Hersteller von Pumpen und Armaturen und nutzt additive Fertigung für Hydraulikkomponenten, Ersatzteile und Kleinserien. Das Unternehmen bringt Anwendungserfahrung aus einem anspruchsvollen industriellen Umfeld mit hohen Anforderungen an Werkstoffe und Dauerfestigkeit ein.
Linde liefert Prozessgase und Gaslösungen, die für die Qualität additiv gefertigter Bauteile entscheidend sind – von der Schutzgasatmosphäre im Bauraum bis zur Wärmebehandlung. Das Unternehmen unterstützt Anwender bei der Auslegung von Atmosphären und beim sicheren Umgang mit Metallpulvern.
Die VOCUS GmbH aus Augsburg ist Dienstleister für die industrielle additive Fertigung und Tochter der AdvanTec GmbH. Das Portfolio umfasst Prototypen, Klein- und Serienfertigung sowie CAD-Konstruktion und Reverse Engineering für Luftfahrt, Fahrzeug- und Maschinenbau sowie Medizintechnik.
naddcon verbindet Engineering, Prozessentwicklung und Fertigung im Metall- und Polymer-3D-Druck. Das Team unterstützt Unternehmen bei der Bauteilauswahl, der Auslegung additiv gefertigter Komponenten und der Überführung von Prozessen in eine reproduzierbare Produktion.
Siemens deckt mit Software, Steuerungs- und Antriebstechnik die digitale Prozesskette der additiven Fertigung ab – von Konstruktion und Simulation über die Maschinensteuerung bis zur durchgängigen Qualitätsdokumentation. Als Gründungsmitglied unterstützt Siemens die Industrialisierung und Skalierung von AM-Prozessen.
Die MBFZ toolcraft AG aus Georgensgmünd verbindet Präzisionszerspanung, metallischen 3D-Druck, Spritzguss und Robotik unter einem Dach. Das Unternehmen fertigt anspruchsvolle Bauteile für Luft- und Raumfahrt, Halbleiterindustrie und Medizintechnik und deckt die komplette AM-Prozesskette inklusive Nachbearbeitung und Qualitätssicherung ab.
An der Technischen Universität München forschen im Netzwerk TUM.Additive mehr als 30 Professuren gemeinsam an der Zukunft der additiven Fertigung. Am Advanced Manufacturing Campus in Garching entsteht ein Leuchtturmstandort mit Schwerpunkt auf metallischen Werkstoffen, der Grundlagenforschung und industrielle Anwendung eng verzahnt.
Das Fraunhofer IGCV in Augsburg verfügt über branchenübergreifende Erfahrung in der additiven Fertigung und betreibt gemeinsam mit dem iwb der TU München das AMLab, eines der größten AM-Labore Europas. Das Institut begleitet Unternehmen von der Technologieauswahl über die Implementierung bis zur Prozessoptimierung.
Die Bayern Innovativ GmbH ist die Innovationsagentur des Freistaats Bayern und betreibt unter anderem die Koordinierungsstelle Additive Fertigung. Sie vernetzt Unternehmen und Forschungseinrichtungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette und schafft mit Formaten wie der interaktiven Kompetenzlandkarte Transparenz über die bayerische AM-Landschaft.
Colibrium Additive, ein Unternehmen von GE Aerospace, entwickelt und fertigt Anlagen für den metallischen 3D-Druck und ging aus Concept Laser in Lichtenfels hervor. Das Portfolio reicht von Laser- und Elektronenstrahlsystemen über Metallpulver bis zu Engineering-Dienstleistungen für hochbelastete Bauteile.
Oerlikon AM verbindet Werkstoff-Know-how mit industrieller additiver Serienfertigung und betreibt in München einen der größten AM-Standorte Europas. Das Unternehmen liefert qualifizierte Bauteile für Luft- und Raumfahrt, Energie und Halbleiterindustrie und kooperiert über das TUM-Oerlikon Advanced Manufacturing Institute eng mit der Forschung.
Die MTU Aero Engines AG ist Deutschlands führender Triebwerkshersteller und setzt additive Fertigung seit Jahren in der Serienproduktion ein, etwa für Borescope-Bosses des Getriebefans. Das Unternehmen bringt umfassende Erfahrung in Qualifizierung, Zertifizierung und Prozesssicherheit hochbelasteter Bauteile ein.
EOS mit Sitz in Krailling bei München zählt zu den weltweit führenden Anbietern industrieller 3D-Drucktechnologie für Metalle und Polymere. Das Unternehmen liefert Anlagen, Werkstoffe und Prozesse aus einer Hand und begleitet Kunden von der ersten Machbarkeitsstudie bis in die Serienfertigung. Als Gründungsmitglied bringt EOS langjährige Industrieerfahrung in das Netzwerk ein.
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